cahier africain

cahier africain

Am Anfang stand ein schmales Schulheft. Anstelle von Vokabeln füllten sich seine karierten Seiten mit den mutigen Zeugenaussagen von 300 zentralafrikanischen Frauen, Mädchen und Männern. Sie offenbaren, was ihnen im Oktober 2002 im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen von kongolesischen Söldnern angetan worden war. Das Heft ist ihr selbst gefertigtes Beweisstück, um die an ihnen verübten Vergewaltigungen zur Anklage zu bringen. Der Film "cahier africain" ist eine Langzeitbeobachtung, er begleitet seine Protagonisten seit 2008: An ihrer Seite erlebt der Zuschauer den Zusammenbruch von Ordnung und Zivilisation in einem von Bürgerkrieg und Putsch zerrissenen Land.

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Pepe Mujica

Pepe Mujica - Der Präsident

"Arm ist nicht derjenige, der wenig besitzt, sondern derjenige, der immer mehr benötigt."

Pepe Mujica ist als „ärmster Präsident der Welt“ zum Begriff geworden. Der ehemalige Guerillero und Blumenzüchter aus Uruguay gilt als eine der charismatischsten politischen Persönlichkeiten Lateinamerikas. Sein bescheidener Lebensstil und sein unkonventionelles Auftreten auf dem politischen Parkett machen ihn glaubhaft für jung und alt. In persönlichen Begegnungen und Gesprächen auf seinem Bauernhof, den Pepe Mujica immer noch mit seiner Gefährtin Lucía Topolansky bewirtschaftet, gewährt er einen lebendigen Einblick in seine außergewöhnlichen Überzeugungen und Visionen.

www.pepe-mujica.de

carte blanche

Carte Blanche

Sie tragen keine Uniform und keine Waffen, aber ihre Missionen führen sie an die gefährlichsten Orte der Welt. Sie arbeiten in "Field Offices", wo sie in mühsamster Kleinarbeit die Fakten für die Anklageschriften zu den schwersten Verbrechen, die die Welt kennt, zusammentragen: Verübt in Darfur, Uganda - und als jüngster Fleck auf der Landkarte der Core Crimes - im Herzen Afrikas: Der zentralafrikanischen Republik. Der Film erzählt von der Arbeit der Ermittler, den wahren Helden am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

www.carteblanche-thefilm.com

Das Schiff des Torjägers

Das Schiff des Torjägers

Im April 2001 erschütterte eine Schiffsmeldung aus Westafrika die Welt: Die News sprachen von einer alten Fähre, die angeblich hunderte von afrikanischen Kindern transportierte, die von ihren Eltern als Arbeitskräfte verkauft worden waren. Als bekannt wurde, dass der in der Bundesliga spielende Jonathan Akpoborie Besitzer des Schiffes war, trennte sich der VfL Wolfsburg über Nacht von seinem Torjäger. Eine Schuld konnte dem Fussballer nie nachgewiesen werden. Der Film recherchiert die Ereignisse und nimmt diese zum Anlass, sich heute auf die Suche nach den damaligen Protagonisten zu machen: Eine deutsch-afrikanische Geschichte über Fussball, Träume und die Ware Mensch.

Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez

Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez

Auszeichnungen und Festivals

Uraufführung Sundance 2006,
Locarno, Filmfest München, Göteborg, Haifa, Havanna, Rio de Janeiro, Leipzig
Grimme Preis 2008
Schweizer Filmpreis 2007
Nominierung Deutscher Filmpreis 2007
Eine Welt Filmpreis NRW 2007
Borders on Film Award San Diego 2007

www.antonio-derfilm.de/

Heidi Specogna

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Biography

Born in Switzerland
1982-88 film studies at the Deutsche Film- und Fernsehakademie (dffb) in Berlin, Germany.
Lecturer in documentary filmmaking at the Film Academy Baden-Württemberg in Ludwigsburg, Germany

Filmography

  • 1991 Tania La Guerrillera (documentary)
  • 1993 Deckname Rosa (documentary)
    Bern Film Prize for Best Documentary
  • 1995 Z-Man's Kinder (fiction)
  • 1996 Tupamaros (documentary)
    Coral Award at the Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoamericana Havana
  • 2002 Kaprun (documentary)
  • 2004 Zeit der Roten Nelken (documentary)
  • 2005 Eine Familienangelegenheit (documentary)
  • 2006 The Short Life of José Antonio Gutierrez (documentary)
    Swiss Film Prize for Best Documentary 2007, nominated for the German Film Prize 2007
    Germany's Adolf Grimme TV Prize 2008
  • 2010 The Goalgetter's Ship (documentary)
    Public Award 2010 Duisburg and Youth Award Leipzig 2011
  • 2011 Carte Blanche (documentary)
    Best documentary 2011 in Duisburg. Catholic media Prize 2013
  • 2012 Esther and the Spirits (documentary)
    German Human Rights Film Award 2012
  • 2014 Pepe Mujica, Lessons from the Flowerbed (documentary)
  • 2016 Cahier Africain (documentary)

Filmography (PDF, 36 KB)

Download Ciné Portrait (PDF, 623 KB)

Biografie

Heidi Specogna Portrait 1959 in der Schweiz geboren. Journalistenschule in Zürich.
1981 Mitglied des Journalistenbüros „Presseladen“ in Zürich.
1982 - 87 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) Berlin.
1987 - 1994 Lehrauftrag für Montage an der Hochschule der Künste Berlin.
1990 Gründung einer eigenen Filmproduktion.
Diverse Lehrtätigkeiten: Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern, Marubi Filmschool in Tirana, Workshops mit dem Goethe-Institut in Hanoi und Abidjan. Dramaturgische Beratungen für Dokumentarfilme.
Seit 2003 Dozentin für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Filmografie

  • Tasta-Tour
    Video, 7 Min. DFFB 1982
  • Empfindlich
    16mm, Kurzspielfilm, DFFB 1982
  • Die Beichte
    16mm, Kurzspielfilm, DFFB 1983
  • Fährten
    16mm, Dokumentarfilm, DFFB 1984
    Berner Filmpreis 1985
  • Das Indianerkind
    16mm, Kurzspielfilm, DFFB 1986
  • Das Schwinden der Schwelle
    16mm, Dokumentarfilm, Gruppenfilm, 70 Min. DFFB 1987
  • Dschibuti
    35mm, Kurzspielfilm, Abschlussfilm DFFB 1988
  • Tania La Guerrillera
    16mm, Dokumentarfilm, 90 Min. ZDF 1991
  • Deckname: Rosa
    16mm, Dokumentarfilm, 85 Min. SF 1993
    Berner Filmpreis 1994
  • Z-Man's Kinder
    16mm, Spielfilm, 86 Min. ZDF 1995 Uraufführung: Max Ophüls, Saarbrücken
  • Tupamaros
    Kino-Dokumentarfilm, 95 Min. 1997 Uraufführung: Panorama Berliner Filmfestspiele
    Coral Award bester Dokumentarfilm in Havanna 1997
  • Zeit der Roten Nelken
    Dokumentarfilm, 98 Min. MDR 2002-2004
  • Eine Familienangelegenheit
    Dokumentarfilm, 80 Min. 3-sat/NDR 2004
  • Das Kurze Leben des José Antonio Gutierrez
    Kino-Dokumentarfilm 90 Min. 2006 Uraufführung: Wettbewerb Sundance Filmfestival
    Schweizer Filmpreis 2007
    Nominierung Deutscher Filmpreis 2007
    Grimme-Preis 2008
  • Das Schiff des Torjägers
    Kino-Dokumentarfilm, 91 Min. 2010 Uraufführung: semaine de la critique, Locarno
    Publikumspreis Duisburg 2010
    Preis Jugendjury Leipzig 2010
  • Carte Blanche
    Kino-Dokumentarfilm, 91 Min. 2011 Uraufführung: official selection, Locarno
    3-sat-Preis bester deutschsprachiger Dokumentarfilm Duisburg 2011
    Katholischer Medienpreis 2013
    Nominierung Grimmepreis 2014
  • Esther und die Geister
    Kurzdokumentarfilm, 30 Min. 2012 Uraufführung: Wettbewerb Nyon
    Deutscher Menschrenrechts-Filmpreis 2012
    Nominiert für Juliane Bartel Medienpreis 2013
  • Pepe Mujica - Der Präsident
    Kino-Dokumentarfilm, 94 Min. 2014 Uraufführung: IDFA Amsterdam 2015
    Vornominiert Deutscher Filmpreis
    Kinoauswertung 2015/16 Deutschland, Schweiz
  • Cahier Africain
    Kino-Dokumentarfilm, 119 Min. 2016
    Uraufführung: Semaine de la Critique, Locarno 2016
  • In Vorbereitung:
    Wax and Gold Kinodokumentarfilm Äthiopien
    Majd zieht in den Krieg Dokumentarfilm Schweiz, Kenia, Jordanien

Filmografie (PDF, 36 KB)

Ciné Portrait (PDF, 623 KB)